Gift ist tödlich.....

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Der Popel macht die Runde

Erstaunlich wie viele Menschen physisch in sich gehen eigentlich eine gute Sache, doch einige Menschen verstehen etwas anders in dem Ausspruch : In sich gehen! Ich verbinde es mit zur Ruhe kommen und eine Aussprache mit sich selber haben, doch andere hingegen ziehen den einfacheren Weg vor und verbinden es
gleich mit der Nasenhygiene. Der Finger wird einfach in die Nase gesteckt und somit hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Es ist schön und gut, sich die Nase zu reinigen aber bitte nicht in der Öffentlichkeit. Es kann auch im geheimen getan werde. Ich finde für diese Aktivität brauchen wir keine Zeugen. Das gräusslichste an der ganze Sache ist jedoch dass es von den einen auch noch angeschaut wird. Wie der Jäger den erlegten Hirsch anschaut nachdem er ihn endlich getroffen hat. Jedoch der Gipfel wird abgeschossen von denen die die Dreistigkeit besitzen und sich den soeben eroberten Popel in den Mund zu stecken
und zu geniessen. Es will mir einfach keine Erklärung einfallen warum ein Mensch dies tun sollte! Schmeckt denn ein Popel derart gut, dass es eine Schande wäre wenn man es verschmäht? Warum gibt es dann in den Feinschmecker Kreisen kein Gericht welches mit Popel angereichert wäre? Es gibt ja wirklich genug davon. Sind die „Nicht-Popel-Esser“ vielleicht Kulinarische Tiefflieger? Oder haben diese eine sehr gute Kinderstube genossen? Was es auch ist. Für mich persönlich,
ist es absolut unverständlich und ich finde es absolut wiederwärtig, dass jemand so etwas tun kann. Nun gut vielleicht erfüllen auch diese nur ihren inneren Zwang so wie ich die meinen habe. Aber muss dies in alles Öffentlichkeit sein?
Ich glaube nicht und es sollte auch verboten sein. Wie es Rauchverbote gibt, sollte es Popelverbote geben. Viele Passanten fühlen sich dadurch sicherlich genauso gestört wie ich mich! Also keine Macht den Poplern!

19.6.06 19:36, kommentieren

Wie die Dinge ihren Lauf nehmen an einem Montag plus irgendwelche zusätzliche

Wenn ich so da sitze am Schreibtisch „La Madame devant l’écran“ und eigentlich nichts tue ausser zuhören und betrachten wie die Dinge ihren lauf nehmen um mich herum. Vielleicht etwas zu träge um die Dinge zu steuern damit sie einen für mich passenden Lauf nehmen. Aber warum sollte ich, die Dinge laufen nicht schlecht es ist alles noch einigermassen in Ordnung – nein ich würde sagen annehmbar. Gut, wir haben heute Montag. Ich hasse Montage, sie sind so unangenehm erinnernd das eine lange Woche zwischen mir und dem geliebten Wochenende steht. Äusserst unbefriedigend wie ich finde ist dann auch noch die hektische art eines jeden Montages. Über das Wochenende hatten die Leute Zeit sich neue Sachen zu überlegen was sie nun ändern können. Ist es nicht einwenig erbärmlich wenn man das Wochenende verschwendet mit Gedanken an Schule? Arbeit
oder jegliche Negativen Gedanken. Ist es nicht der Sinn, eines Wochenendes für Entspannung zu sorgen? Aber nun frage ich: Wie kann ich entspannen wenn ich noch für die Schule arbeiten zu erledigen habe. Wäre es nicht einfacher zu dem Wochenende z.B. einen Mittwoch einzuplanen um daran zu arbeiten nun es ginge auch ein Dienstag. Einfach ein Tag mitten in der Woche. Da läuft meistens nichts Spektakuläres und somit hat man an diesem tag genug Zeit um zu lernen oder Arbeiten zu erledigen. Aber der Tag sollte nicht für alle gleich sein, damit man
nicht die Möglichkeit hat etwas zu machen. Womit der Effekt des Lernens fast sichergestellt ist. Es wäre sicherlich etwas kompliziert aber mit der richtigen Planung wurde doch noch jede Hürde gemeistert! Es ist doch meistens so, dass die Stimmung jedes Montagmorgens äusserst gereizt ist. Warum um Himmels Willen ist ein Mensch nach einem Wochenende gereizt? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zu und her gehen. Mir eigentlich unverständlich obwohl es mir öfters selbst so geht. Obwohl, wenn ich darüber nachdenke ist es Irrsinn. Es gibt keinen
berechtigten Grund um so gereizt zu sein. Oder vielleicht doch? Ist es weil man wieder in den Alltag hineingeworfen wird? Weil man wieder von diesen dämlichen Alltagssorgen gequält wird? Kann man es mit einem Sprung ins kalte Wasser vergleichen? Nun in diesem Falle ist es wohl eher ein Wurf ins Wasser. Ein
unfreiwilliger Sturz ins Eiswasser der Sorgen und Problemchen ein jedes Alltages. Und mir graut es schon vor dem Nächsten kalten, unfreiwilligen Sturz ins Montagsgetümmel.

1 Kommentar 19.6.06 19:36, kommentieren

Die Veränderung – mit einer unvorhergesehenen Ausschweifung ohne deklarierbaren Titel

Du hättest etwas tun können, hättest du wirklich? Hättest du an der Gesamtsituation irgendetwas, wenn auch nur das kleinste detail, verändern können? Vielleicht. Vielleicht hättest du es aber auch nur verschlimmert. Es ist ungewiss ob und was du verändern kannst. Wenn die Lage auch noch so
aussichtslos erscheint irgendjemand kann irgendetwas bewirken und schon sieht alles anders aus. Schon hast du wieder Hoffnung. Während du versuchst etwas zu
ändern bemerkst du gar nicht, dass schon längst alles verändert wurde. Veränderungen können so minim sein dass man sie erst bemerkt wenn ihre Auswirkungen dich in die Knie zwingen. Jedoch grosse Veränderungen können zwar auffallen sind aber weiter nicht schlimm… Also wer kann nun sagen Veränderung
ist gut oder nicht. Es ist Ansichtssache und spielt eine Rolle was verändert wird. Es stimmt. Wir verändern uns Tagtäglich. Wir tragen nicht immer dieselbe Frisur oder dieselbe Kleidung. Wir wechseln und ständig. Dies kann natürlich in einem gewissen ähnlichen Stil geschehen was dann unter alltägliche Veränderung
geht. Jedoch gibt es Leute deren Stil nicht in unsere
Normal-Veränderbare-Stil-Welt passt. Bei ihnen ist die Veränderung grösser da sie sich einen ganz anderen Stil verpassen. Ob diese Veränderung nun gut ist oder nicht darüber wird emsig gestritten. Ich denke die Kritiker haben nur
angst, es ist eine unausgesproche angst. Wie vor einer Krankheit.. Aber kann ein eigener Stil eine Krankheit sein mit dem man sich anstecken kann? Eigentlich ist es doch bewundernswert. Wie viel mut diese Leute aufbringen müssen, wie viel kraft es kostet all die Demütigungen und schiefen Blicke auszuhalten. Zu viele von unserer heutigen Gesellschaft hätten nicht die Kraft dazu aber fühlen sich stärker, wenn sie die anderen schräg anschauen. Sind es nicht diese Leute die
schiefe Blicke und gerede hinter ihrem Rücken verdient haben?
Ich muss zugeben ich schmunzle auch über die Menschen mit ihren Bunte Afrofrisuren ihren Kämpferstiefeln und den ledrigen langen Mänteln im Sommer.. aber ich beneide sie auch. Das sind Leute, die so rumlaufen wie es ihnen passt, und wenn es jemandem nicht gefällt ist es ihnen auch egal. Schade ist es nur,
wenn sie denen eine in die Fresse hauen (ich entschuldige diese Ausdrucksweise) wenn sie sich über die langen Mäntel lustig machen. Das ist wiederum ein Zeichen von schwäche. Ich hatte mal eine interessante Begegnung mit einem Mantelträger.
Ich musste schmunzeln, da die es wirklich extrem heiss war und ich in meinen Jeans und meine T-Shirt fast schon krepierte.. aber der noch mit seinem Mantel.. er sah nicht mal verschwitzt aus. Er sah aus als wäre es schön angenehm warm. Er musste mein Schmunzeln bemerkt haben und lächelte zurück. Ich habe ihn
dann einfach aus dem Bauch heraus gefragt ob er nicht heiss hätte… Er musste lachen und erwiderte naja.. es ist ein bisschen wärmer als sonst aber es ist auszuhalten. Ich schüttelte lächelnd den Kopf und wir unterhielten uns noch eine Weile. Ich erfuhr dass er gerade von einem Konzert kam und normalerweise nicht
in diesem Aufzug in der Stadt herum fuhr. Er meinte: „Da ich in einer Bank arbeite, ist das äussere Erscheinungsbild sehr wichtig und deswegen trage ich immer einen Anzug.“ Ich war nicht überrascht, denn er machte einen sehr intelligenten Eindruck. Er hingegen war sehr überrascht, er meinte es gäbe nur wenige, die ihn nicht als Sozialschmarozer einstufen würde. Und die Moral von der Geschichte ist: Es ist zwar die Äussere Erscheinung die zählt, aber man sollte nicht nach ihr beurteilen. Gut. Was jetzt dieser Text mit dem Thema Veränderung zu schaffen hat weiss nicht einmal ich und ich bin der Autor oder nein die Autorin. Ab und zu beginne ich mit einem Thema und schweife plötzlich ab in ein völlig anderes Thema was mit dem, ich sage jetzt mal Grundthema, überhaupt nichts zu tun hat. Ich denke dass
ist eine grosse Veränderung. Plötzliche Veränderung der Gedanken eines Menschen, also mir, in mitten eines Textes der Veränderung. Einen passenderen Schlusssatz konnte ich wirklich nicht finden.
Also verändert euch gut und bleibt euch selber treu.

19.6.06 19:38, kommentieren

INFO

Kurz: Den anderen Webblog habe ich gesperrt. Ich möchte niemanden belasten! Es tut mir leid.

23.6.06 17:26, kommentieren

Open Air Mentalität

Ey Tschau was gat?! Lauftz guet? Ah scho geil.. ja echt.. gfallt mer.. ja schono..! Du bisch glatt wetsch eis? Ned au guet easy.. ah chasch scho bi mier penne keis Problem han gnueg Platz!

Das gefällt dir nicht? Du magst es nicht, von fremden angesprochen zu werden? Du fühlst dich angegriffen. Du glaubst er will mit dir ins Bett weil er dir einen Platz im Zelt anbietet?

Gut dann bist du garantiert nicht der Typ mit dem ich an ein Open Air gehen möchte! Denn...

DASS ist die Open Air Mentalität die ich liebe und vermisse wenn ich wieder in der "Zivilisation" bin. Unglaublich rede mit wem du willst sei einfach du und habe Spass dabei! Gehe ungeschminkt und völlig verstrubbelt durch die Zeltreihen und du wirst akzeptiert. Schreie mitten in der Nacht los und du wirst geliebt und es wird mit geschrieen. Sei Hilfsbereit und du bekommst eine Tonne zurück.

Ab und zu habe ich das Gefühl ein richtiges Open Air findet auf einem anderen Planeten statt. Es ist so anders. Es ist so offen.. So vollkommen? Es ist einfach schön. Es ist eine Zeit die dir bleibt und die du so schnell nicht vergisst. Vielleicht trinkst du zuviel vielleicht schläfst du nicht. Vielleicht weinst du.. aber keinen interessiert es wirklich alle sind da für dich.. Fremde kommen und lachen mit dir oder sie weinen mit dir, sie trinken mit dir und schlafen nicht mit dir.

Die schönsten Sachen gehen morgens ab. Einige schlafen aber die ganz abgedroschenen schlafen nicht sie reden mit den wenigen anhängern die auch nicht schlafen. Es entsteht eine Gruppe aus Leuten, die sich noch nie begegned sind und sie haben Spass zusammen und man fühlt sich wie in einer grossen Familie. Vielleicht die Familie die einige von uns nie hatten. An einem Open Air bist du nie allein. Es kann sogar vorkommen dass du plötzlich mit einer anderen Gruppe mitläufst die du nicht kennst nur weil deine eigentlichen Begleiter mit einer anderen Gruppe laufen die was völlig anderes Unternehmen. Und irgendwann trefft ihr euch und lacht euch kaputt über die Dinge die gelaufen sind.

Es ist einfach fantastisch und unbeschreiblich so ein Open Air!

2 Kommentare 28.6.06 21:11, kommentieren